Datenschutzerklärung
Stand: 26. Oktober 2026
Kurz gesagt
- Ich speichere nur, was Speiseplan zum Funktionieren braucht.
- Keine Werbung, kein Tracking, keine Analysedienste. Die App lädt keine Inhalte anderer Anbieter (Schriften, Karten, Videos), nur Bilder eures Haushalts, an denen ihr die Rechte habt, von Cloudflare (Abschnitt 6).
- Nur ein Cookie, für die Anmeldung. Deshalb gibt es keinen Cookie-Banner.
- Rezepte liest ein KI-Modell von Anthropic. Was dorthin geht, steht in Abschnitt 5; Namen und E-Mail-Adressen gehören nicht dazu.
- Ich verkaufe keine Daten. Sie gehen nur an die Dienstleister, die ich für den Betrieb brauche (für Mails Google, Abschnitt 10), und dorthin, wohin ihr selbst sendet oder koppelt (Bring!, die Einkaufszettel-App, Vorratsbuch).
- Deine Daten lädst du selbst herunter; dein Konto und euren Haushalt löschst du selbst (Abschnitte 11 und 12).
1. Verantwortlich
Dr. Martin ZurmühlHurstwiesenweg 5, 69242 Mühlhausen, Deutschland
E-Mail: datenschutz@zurmuehl.info · Telefon: +49 160 90432839
Ich betreibe Speiseplan als Privatperson. Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht; er ist nicht vorgeschrieben.
2. Dein Konto und euer Haushalt
Beim Registrieren oder wenn du eine Einladung annimmst, speichere ich deinen Benutzernamen, deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, dein Passwort (nur als scrypt-Hash, niemand kann es lesen), deine Rolle im Haushalt (Admin oder Mitglied), deine Einstellungen (etwa kcal oder kJ) und welcher Fassung der Nutzungsbedingungen du wann zugestimmt hast. Zum Haushalt gehören sein Name und seine Einstellungen: Personenzahl, Einkaufstage, was immer im Haus ist, Monatsbudget und was das Einlesen gekostet hat.
Einladungen: Ein Admin legt einen Einladungslink mit dem Namen der Person an, die er einlädt, und gibt ihn selbst weiter; Speiseplan verschickt nichts. Auf dem Server liegt nur ein Hash des Links. Admins sehen von den Mitgliedern Namen, Benutzernamen, Rolle und ob eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, nicht die Adresse selbst.
Wozu: damit du dich anmelden und mit deinem Haushalt Rezepte sammeln, planen und einkaufen kannst. Die E-Mail-Adresse brauche ich, damit du dein Passwort selbst zurücksetzen kannst und erfährst, wenn deine Rezepte eingelesen sind; nie für Werbung. Speiseplan schickt an sie nur Mails zu deinem Konto und den Bescheid nach dem Einlesen (Abschnitt 10). Eine neue Adresse gilt erst, wenn du sie mit dem Link in der Mail bestätigt hast; bis dahin bleibt die bisherige.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags); Fassung und Zeitpunkt deiner Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen speichere ich als Nachweis (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Ohne Benutzername, Name, E-Mail-Adresse und Passwort lässt sich kein Konto anlegen.
3. Rezepte, Fotos und Wochenplan
Gespeichert werden eure Rezepte (Zutaten, Zubereitung, Hinweise, Einordnung wie Gang und Küche, eigene Zeiten und Personenzahlen), die Fotos der Seiten, die ihr einlest, Essensbilder (aus einem Foto ausgeschnitten, von der Webseite des Rezepts oder von euch hochgeladen), der Wochenplan, Sammlungen, die Lieblinge und die Merkliste jedes Mitglieds. Dazu, wer ein Rezept eingelesen, geprüft, geändert oder eingeplant hat, wer bestätigt hat, dass euer Haushalt die Rechte an einem Bild hat (mit Zeit), und zu jedem Einlesen Quelle, Zeit, Dauer und Kosten.
- Fotos verkleinert die App auf deinem Gerät und speichert sie neu; dabei fallen Metadaten wie Ort und Zeit der Aufnahme weg. Nur beim Einlesen im Hintergrund liest die App vorher die Aufnahmezeit aus, um die Fotos in die richtige Reihenfolge zu bringen.
- PDF-, Word- und Textdateien liegen nur so lange auf dem Server, bis das Einlesen fertig ist; danach bleibt nur das Rezept, aus einer PDF-Datei auch das Bild des Gerichts, wenn eines darin liegt. Beim Einlesen im Hintergrund sammelst du Fotos, Dateien und Links zuerst in einem Entwurf; nach dem Ende des Auftrags werden die Dateien gelöscht, Dateinamen und Links bleiben in der Liste der Aufträge. Nur Fotos und PDF-Seiten, auf denen das Vorsortieren kein Rezept gefunden hat, bleiben noch 14 Tage, damit ihr nachsehen könnt, was übergangen wurde (die Seiten als eigene kleine PDF-Datei). Bei einem Abschnitt einer Word- oder Textdatei, der für ein Rezept zu lang war, bleiben seine Überschrift und die ersten Worte in der Liste der Aufträge.
- Webseiten: Gibst du die Adresse eines Rezepts an, holt der Server die Seite und ihr Bild selbst ab. Die Seite sieht dabei nur den Server, nicht dich. Adresse, Abrufzeit und Autor bleiben beim Rezept.
- Drucken: PDF- und Word-Dateien von Rezepten und Wochenplan macht der Server, wenn du sie anforderst; er behält sie nicht. Ladet ihr eine eigene Formatvorlage für Word hoch, bleiben davon nur die Formatvorlagen, das Design und das Seitenformat, dazu Dateiname und Zeit, bis jemand die Standard-Formatvorlage wiederherstellt. Der Text der Datei wird nicht gespeichert.
Bitte lies nur Rezepte ein: keine Fotos von Personen und keine privaten Notizen oder Unterlagen. Was auf einem Foto steht, liest die KI mit (Abschnitt 5).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
4. Wer was sieht
- Euer Haushalt sieht alles aus Abschnitt 3, außer deiner Merkliste. Wer welche Rezepte zu seinen Lieblingen zählt, sieht der Haushalt.
- Befreundete Haushalte: Mit einem Freundschaftslink oder über eine Empfehlung werden zwei Haushalte befreundet und sehen den Namen des anderen. Rezepte gehen nur an befreundete Haushalte: per Teilen-Link, als Kopie, mit dem Namen eures Haushalts, deinem Namen und deinem Benutzernamen. Bilder gehen nur mit, wenn jemand aus eurem Haushalt die Rechte daran bestätigt hat, dann mit Namen und Zeit dieser Bestätigung; der andere Haushalt darf sie behalten und weiterteilen. Das Bild eines Webrezepts holt mein Server für den anderen Haushalt neu von der Webseite. Spätere Änderungen wandern nicht mit. Ihr seht, welche Haushalte euren Link eingelöst haben.
- Weiterempfehlen: Wer euren Empfehlungslink öffnet, sieht den Namen eures Haushalts, auch ohne Konto. Registriert sich ein neuer Haushalt damit, seid ihr befreundet.
- Rezept-Link: Wer einen Rezept-Link von euch öffnet, sieht auch ohne Konto den Namen eures Haushalts, deinen Namen und die Titel der Rezepte (bei einer Sammlung auch ihren Namen), aber keine Rezepte und keine Bilder. Nimmt ein Haushalt den Link an oder registriert sich ein neuer damit, seid ihr befreundet und er bekommt die Rezepte wie oben. Der Link gilt einmal, 14 Tage lang.
- Der Betreiber: Das Konto des Betreibers zeigt von anderen Haushalten nur, was es zum Betrieb braucht: Name, Zahl der Mitglieder und Admins, Kosten und Zahl der Importe, Budget, Guthaben und Rabatt, ob Bring! und die Einkaufszettel-App eingerichtet sind, wie oft ihr an Bring! gesendet habt und wer wen empfohlen hat; keine Rezepte, Pläne oder Einstellungen. Außerdem sieht es die Namen von Zutaten, die das Nährwert-Verzeichnis noch nicht kennt, aus allen Haushalten, ohne zu verraten, woher sie kommen. Technisch habe ich als Betreiber Zugriff auf alle Daten auf dem Server. Ich sehe sie mir nur an, wenn es für den Betrieb nötig ist (etwa um einen Fehler zu finden oder Daten wiederherzustellen) oder wenn du mich darum bittest.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; das Teilen und Befreunden geschieht auf euren Wunsch.
5. Rezepte lesen mit KI: Anthropic
Rezepte liest ein KI-Modell (Claude) von Anthropic. Dorthin geht, was dafür nötig ist:
- die Fotos, PDF-Seiten und Texte aus Word- und Textdateien, die ihr einlest, beim Einlesen im Hintergrund vorher auch eine kleine Fassung zum Vorsortieren;
- bei Webseiten die Adresse und die Rezeptdaten oder der Text der Seite;
- der Text eines Rezepts, um es einzuordnen (Gang, Küche, Zubereitung), und seine Fotos, um darauf das Essensbild zu finden;
- Namen von Zutaten, um sie dem Nährwert-Verzeichnis zuzuordnen. Kennt es eine Zutat nicht, sucht das Modell im Netz nach ihren Nährwerten; dabei gehen nur Zutatennamen hinaus.
Nicht dorthin gehen dein Name, dein Benutzername, deine E-Mail-Adresse oder der Name eures Haushalts. Was auf einem Foto oder in einer Datei steht, geht aber ganz mit; deshalb bitte nur Rezepte einlesen.
Empfänger ist die Anthropic Ireland, Limited, Irland, als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO); verarbeitet wird auch bei Anthropic, PBC in den USA. Anthropic ist nicht nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Die Übermittlung in die USA stützt sich deshalb auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Sie sind Teil von Anthropics Vertrag zur Auftragsverarbeitung; eine Kopie findest du unter www.anthropic.com/legal/data-processing-addendum.
Nach den Bedingungen von Anthropic (Stand Oktober 2026) dienen die Daten nicht dem Training der Modelle. Anthropic löscht Anfragen und Antworten spätestens nach 30 Tagen. Prüft Anthropic einen Verstoß gegen seine Nutzungsrichtlinien, bewahrt es sie bis zu 2 Jahre auf, die Bewertungen dieser Prüfung bis zu 7 Jahre. Beim Einlesen im Hintergrund nutzt Speiseplan Anthropics Sammelschnittstelle (Batch-API): Dort liegen Anfragen und Antworten bis zu 29 Tage; Speiseplan löscht jeden Auftrag dort, sobald die Antworten abgeholt sind.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; das Einlesen ist der Dienst, den du nutzt.
6. Bilder bei Cloudflare
Fotos und Essensbilder liegen im Speicher R2 der Cloudflare, Inc., San Francisco, USA, in einem Bereich, der die Daten in der EU
hält. Bilder, an denen jemand aus eurem Haushalt die Rechte bestätigt hat (etwa ein selbst fotografiertes Essensbild), lädt die App
direkt von einem Dienst bei Cloudflare (lunchplan-pictures.zurmuehl.workers.dev). Dein Browser schickt dabei deine
IP-Adresse und Angaben über sich (etwa Browser und Sprache) an Cloudflare; die Anfrage beantwortet meist ein Rechenzentrum in deiner
Nähe, das auch außerhalb der EU liegen kann. Alle anderen Bilder, etwa Fotos von Kochbuchseiten, lädt die App nur angemeldet über
meinen Server, der sie dafür aus R2 holt.
Die Adressen der Bilder bei Cloudflare sind signiert und nicht zu erraten. Wer eine Adresse kennt, kann das Bild aber auch ohne Anmeldung sehen, ähnlich wie bei einem Teilen-Link.
Cloudflare verarbeitet die Daten in meinem Auftrag (Art. 28 DSGVO) und ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission gilt (Art. 45 DSGVO). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Sicherung der Bilder: Jede Nacht kopiert der Server neue Bilder zu Backblaze, Inc., San Mateo, USA, ebenfalls nach dem Data Privacy Framework zertifiziert (Art. 45 DSGVO). Diese Kopie ist nicht von mir verschlüsselt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor Datenverlust).
7. Einkaufen und Vorrat: Bring!, die Einkaufszettel-App und Vorratsbuch
Wohin euer Haushalt Einkäufe sendet, wählt ein Admin. Gesendet wird nur, wenn jemand aus dem Haushalt es antippt.
- Bring!, direkt aus Speiseplan: Ein Admin hinterlegt E-Mail-Adresse und Passwort eures Bring!-Kontos; das Passwort speichert der Server nur verschlüsselt. Dazu die freigegebenen Listen und für jedes Mitglied die zuletzt gewählte. Beim Senden gehen Artikel und Mengen an die Bring! Labs AG, Zürich, Schweiz. Die Anmeldung bei Bring! hält der Server bis zu 6 Tage im Arbeitsspeicher. Gespeichert wird, wer wann wie viele Artikel an welche Liste gesendet hat.
- Bring!, über die Bring!-App: Übernimmst du einen Einkauf oder ein Rezept in Bring!, öffnet dein Gerät einen Link von Bring!. Bring! holt sich dann bei Speiseplan eine Seite mit dem Namen des Rezepts oder des Einkaufs und den Zutaten mit Mengen; der Link zu dieser Seite gilt 72 Stunden. Damit sich die Bring!-App direkt öffnet, fragt der Server bei Bring! einen Kurzlink an.
- Einkaufszettel-App: Die Einkaufszettel-App betreibe ich ebenfalls. Verbindet ein Admin euren Haushalt mit einem Haushalt dort, speichert Speiseplan den Zugang verschlüsselt, dazu den Namen des Haushalts dort und die freigegebenen Listen. Beim Senden gehen Artikel mit Mengen, die Gerichte, für die sie gedacht sind, und dein Name als Absender dorthin. Die Verbindung lässt sich in den Einstellungen jederzeit lösen.
- Vorratsbuch: Vorratsbuch betreibe ich ebenfalls. Koppelt ein Admin euren Haushalt mit einem Haushalt dort, geht der Name eures Haushalts dorthin; Speiseplan speichert den Zugang verschlüsselt, dazu den Namen des Haushalts dort, wer gekoppelt hat und wann. Öffnet jemand aus dem Haushalt ein Rezept, die Rezepte oder den Wochenplan, fragt Speiseplan dort den Vorrat ab: welche Lebensmittel in welcher Menge da sind, ihr Mindesthaltbarkeitsdatum und die Namen der Artikel. Den Vorrat hält der Server nur im Arbeitsspeicher, gespeichert wird er nicht. Merkt jemand den Wochenplan im Vorrat vor (auch vor dem Senden an die Einkaufszettel-App und danach bei jeder Änderung des Plans), gehen je Gericht Kennung und Titel des Rezepts, der Kochtag und die Mengen der Zutaten als Lebensmittel des Katalogs an Vorratsbuch, nie die Zubereitung; Speiseplan speichert die Antwort (was vorgemerkt ist, was fehlt, welcher Artikel), wer vorgemerkt hat und wann. Tippt jemand bei einem Gericht „Gekocht“, gehen dieselben Angaben für dieses Gericht dorthin, und Speiseplan speichert, was Vorratsbuch abgebucht hat, wer es gemeldet hat und wann. Die Kopplung lässt sich in den Einstellungen jederzeit lösen; die Vormerkungen gehen dann mit.
Bring! ist ein eigener Anbieter; für alles, was dort ankommt, gilt die Datenschutzerklärung von Bring!. Für die Schweiz gilt ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO). Für die Einkaufszettel-App und Vorratsbuch gilt jeweils ihre eigene Datenschutzerklärung. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, auf Wunsch eures Admins.
8. Guthaben und Stripe
Haushalte, die für das Einlesen bezahlen, laden Guthaben auf; heute steht das nur dem Betreiber zum Ausprobieren offen. Ein Admin lädt über eine Bezahlseite der Stripe Payments Europe, Limited, Dublin, Irland, auf. Karten- und Zahlungsdaten gibst du nur dort ein; Speiseplan sieht sie nie. An Stripe gehen der Betrag und die Nummern von Haushalt und Konto. Stripe verarbeitet die Zahlungsdaten und prüft auf Betrug in eigener Verantwortung; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Stripe.
Speiseplan bucht jede Aufladung und jede Abbuchung (für ein eingelesenes Rezept oder eine Sendung an Bring!) mit Zeit und Betrag. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die Aufbewahrung der Buchungen Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Wird ein Haushalt gelöscht, bleiben seine Buchungen gesperrt erhalten, weil Buchungsbelege aufzubewahren sind (bis zu 8 Jahre, § 147 Abgabenordnung; Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO): mit dem Namen des Haushalts, aber ohne Konten. Niemand sieht sie mehr in der App. Ist beim Löschen noch eingezahltes Guthaben übrig, bewahre ich bis zur Erstattung auch die E-Mail-Adresse des Admins auf, der gelöscht hat, damit ich mich bei Rückfragen melden kann.
9. Auf deinem Gerät
-
Ein Cookie (
lunchplan_session) hält dich angemeldet: 60 Tage oder bis du dich abmeldest. Auf dem Server liegt nur ein Hash davon. - Einstellungen dieses Geräts (localStorage): die Sprache, wenn du sie in den Einstellungen wählst, und ob du zuletzt sofort oder im Hintergrund eingelesen hast, und was du zuletzt zum Drucken gewählt hast (Essensbild, Hinweise und so weiter).
- Bis du den Tab schließt (sessionStorage): ein Link, den du aus einer anderen App an Speiseplan teilst, der Filter der Rezeptliste und was du beim Kochen abgehakt hast.
- Zwischenspeicher: Die App hält ihre Dateien und diese Seiten für offline bereit (Service Worker), dein Browser die Bilder, die sie gezeigt hat.
Das alles ist für den Dienst, den du nutzt, unbedingt erforderlich; dafür braucht es keine Einwilligung (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Nichts davon dient der Wiedererkennung über andere Seiten hinweg.
10. Server, Protokolle und Sicherung
Server: Speiseplan läuft auf einem gemieteten Server der Contabo GmbH, München, in einem Rechenzentrum in der EU. Contabo verarbeitet die Daten in meinem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
Was der Server beim Aufruf sieht: Dein Browser schickt bei jeder Anfrage deine IP-Adresse und Angaben über sich mit (etwa Browser und Sprache). Ein Zugriffsprotokoll gibt es nicht.
- Beim Anmelden, Registrieren, Öffnen von Links und bei „Passwort vergessen?“ merkt sich der Server die IP-Adresse im Arbeitsspeicher, bei „Passwort vergessen?“ auch den eingegebenen Benutzernamen oder die E-Mail-Adresse, um zu viele Versuche in kurzer Zeit zu bremsen (Schutz vor dem Erraten von Passwörtern und vor Mails, die niemand angefordert hat). Es zählen nur Versuche der letzten Stunde; auf die Platte kommt dabei nichts davon.
- Ist die App kurz nicht erreichbar (etwa während eines Neustarts), schreibt der vorgeschaltete Webserver einen Eintrag mit IP-Adresse, Zeit, aufgerufener Adresse und den Angaben des Browsers in sein Fehlerprotokoll; Cookies stehen dort nicht.
- Speiseplan selbst schreibt ein Betriebsprotokoll: wann was geschehen ist und wer es getan hat, mit Benutzername und Nummer des Haushalts. Etwa, dass ein Rezept bearbeitet, eine Zutat ergänzt, ein Mitglied eingeladen oder an Bring! gesendet wurde, oder dass sich ein neuer Haushalt registriert hat, mit seinem Namen; beim Verbinden mit der Einkaufszettel-App oder Koppeln mit Vorratsbuch der Name des Haushalts dort. Konnte eine Mail mit dem Link für ein neues Passwort nicht verschickt werden, steht dort der Benutzername mit dem Grund, nie die Adresse oder der Link; bei der Mail nach dem Einlesen im Hintergrund nur die Nummer des Auftrags und der Grund. Rezepte stehen dort mit ihrer Kennung, die aus dem Titel entsteht. Dazu Fehler mit der aufgerufenen Adresse. Beim Start nennt es die Namen aller Haushalte.
Beide Protokolle sind auf je 30 MB begrenzt, ältere Einträge fallen heraus. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren, funktionierenden Dienst).
Sicherung: Jede Nacht sichere ich die Datenbanken und die Dateien auf dem Server. Die Sicherung wird verschlüsselt, bevor sie den Server verlässt; den Schlüssel habe nur ich. Sie liegt bei Backblaze, Inc., San Mateo, USA, die nur verschlüsselte Daten sieht. Backblaze ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission gilt (Art. 45 DSGVO). Die Bilder sichert die nächtliche Kopie aus Abschnitt 6. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor Datenverlust).
Nährwerte: Zutatennamen, die das Nährwert-Verzeichnis noch nicht kennt, sammelt der Server an einer Stelle für alle Haushalte, ohne Bezug zu Haushalt oder Person, damit jeder Name nur einmal zugeordnet wird. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
E-Mail-Versand: Mails verschickt Speiseplan über ein Google-Mail-Konto (Google Ireland Limited, Dublin), und nur diese:
- Adresse bestätigen: Nach dem Registrieren, nach einer Einladung und wenn du eine neue Adresse einträgst, erhält Google die neue Adresse, deinen Namen, deinen Benutzernamen, den Namen eures Haushalts und den Link zum Bestätigen, der 7 Tage gilt.
- „Passwort vergessen?“: Forderst du einen Link an, erhält Google deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, deinen Benutzernamen und den Link, der eine Stunde gilt.
- Passwort geändert, Adresse geändert: Ändert sich dein Passwort, geht ein Hinweis an deine bestätigte Adresse; bestätigst du eine neue Adresse, geht er an die bisherige. Google erhält die Adresse, deinen Namen und deinen Benutzernamen.
- Nach dem Einlesen im Hintergrund: Ist ein Sammelauftrag fertig, den du gestartet hast, und war „Per E-Mail Bescheid geben“ angehakt, erhält Google deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, die Titel der eingelesenen Rezepte, bei Fehlschlägen die Adresse der Rezeptseite oder den Namen des Fotos oder der Datei mit dem Grund, und einen Link in die App.
Google kann Daten auch in den USA verarbeiten; Google ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission gilt (Art. 45 DSGVO). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (du hast den Link angefordert, die Adresse eingetragen oder das Einlesen gestartet); die Hinweise auf ein geändertes Passwort oder eine geänderte Adresse Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz deines Kontos). Auf dem Server liegt von jedem Link nur ein Hash. Außer der Mail zum Bestätigen gehen Mails nur an eine bestätigte Adresse; Auch Adressen, die eingetragen waren, bevor es das Bestätigen gab, gelten erst, wenn du sie bestätigt hast; bis dahin hilft beim vergessenen Passwort ein Admin deines Haushalts.
Weitere Empfänger gibt es nicht. An Behörden gebe ich Daten nur, wenn ein Gesetz mich dazu verpflichtet.
11. Wie lange
- Konto: bis du es selbst löschst (Einstellungen → Mein Konto) oder ein Admin es entfernt. Dann verschwinden sofort Konto, Anmeldungen, Lieblinge, Merkliste, die zuletzt gewählten Listen und dein Entwurf beim Einlesen im Hintergrund. Was du angelegt hast, bleibt dem Haushalt ohne deinen Namen: Wo stand, wer ein Rezept geprüft, geändert oder eingeplant hat, steht dann „ehemaliges Mitglied“. Kopien, die befreundete Haushalte übernommen haben, gehören ihnen und nennen weiter, wer sie damals geteilt und wer die Rechte an ihren Bildern bestätigt hat. Bist du das einzige Mitglied, geht der Haushalt mit.
- Haushalt: bis ein Admin ihn löscht (Einstellungen → Haushalt). Dann verschwinden sofort alle Konten, Rezepte, Wochenplan, Sammlungen, Importe, Einstellungen, Teilen- und Freundschaftslinks, Freundschaften, der Bring!-Zugang und die Verbindung zur Einkaufszettel-App und die Kopplung mit Vorratsbuch (Speiseplan löst beide dort mit). Aufträge, die noch bei Anthropic liegen, werden abgebrochen und dort gelöscht. Die Bilder folgen nach 30 Tagen (siehe unten), die Buchungen bleiben gesperrt (Abschnitt 8).
- Rezepte, Wochenplan, Sammlungen und Importe: solange der Haushalt sie behält oder besteht.
- Buchungen des Guthabens: solange der Haushalt besteht, danach gesperrt bis zu 8 Jahre (Abschnitt 8).
- Fotos und Bilder: Wird ein Rezept gelöscht und nutzt kein anderes seine Bilder, warten sie 7 Tage und werden dann gelöscht; die Bilder eines gelöschten Haushalts nach 30 Tagen. Die Kopie bei Backblaze bleibt danach noch 60 Tage verborgen aufbewahrt, dann ist sie weg.
- PDF-, Word- und Textdateien: bis das Einlesen fertig ist.
- Entwürfe beim Einlesen im Hintergrund: bis zum Start; ein Entwurf, an dem 30 Tage niemand etwas geändert hat, wird mit seinen Dateien gelöscht, sobald jemand aus dem Haushalt das Einlesen wieder öffnet.
- Übergangene Fotos und PDF-Seiten beim Einlesen im Hintergrund: 14 Tage nach dem Ende des Auftrags.
- Links: zum Einladen und Zurücksetzen durch einen Admin 7 Tage, zum Bestätigen der Adresse 7 Tage (eine noch nicht bestätigte neue Adresse bleibt beim Konto, bis du eine andere einträgst), aus der Mail bei „Passwort vergessen?“ eine Stunde (sein Hash bleibt, bis er benutzt oder durch einen neuen ersetzt ist oder das Konto gelöscht wird), zum Teilen von Rezepten 14 Tage (jederzeit zurückziehbar). 30 Tage nach Ablauf oder Zurückziehen räumt der Server einen Teilen-Link samt der Angabe weg, wer ihn eingelöst hat. Die Seite für Bring! gilt 72 Stunden.
- Anmeldung: 60 Tage, beim Abmelden sofort. Wer sein Passwort ändert, meldet damit seine anderen Geräte ab.
- Bei Anthropic: wie in Abschnitt 5.
- Protokolle: je 30 MB, ältere Einträge fallen heraus (Abschnitt 10).
- Sicherung: Ältere Stände hebe ich bis zu sechs Monate auf. Gelöschtes ist danach auch aus der Sicherung verschwunden.
12. Deine Rechte
Du hast das Recht auf
- Auskunft über deine Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung (Art. 16),
- Löschung (Art. 17),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18),
- Datenübertragbarkeit, also deine Daten in einem gängigen Format (Art. 20),
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen (Art. 21).
Unter Einstellungen → Mein Konto änderst du Name, E-Mail-Adresse und Passwort, lädst mit „Meine Daten herunterladen“ alles, was zu deinem Konto und deinem Haushalt gespeichert ist, als Datei herunter (Rezepte, Wochenplan, Sammlungen, Lieblinge, Einstellungen, Importe; die Fotos vorerst nur mit ihren Dateinamen) und löschst dein Konto. Admins löschen unter Einstellungen → Haushalt den ganzen Haushalt. Beides geht nur mit deinem Passwort. Für alles andere schreib an datenschutz@zurmuehl.info; ich antworte innerhalb eines Monats.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der für mich zuständigen: dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart, www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de.
13. Keine automatisierten Entscheidungen
Ein KI-Modell liest Rezepte, ordnet sie ein und schlägt Nährwerte vor; Speiseplan errechnet aus den Zutaten Eigenschaften wie „vegan“ oder Allergene. Das betrifft Rezepte, nicht dich: Es gibt keine automatisierten Entscheidungen über Personen und kein Profiling (Art. 22 DSGVO).
14. Änderungen
Kommt etwas Neues hinzu, etwa Mails zum Zurücksetzen des Passworts oder das Bezahlen für alle Haushalte, passe ich diese Erklärung an. Das Datum oben zeigt den Stand.